Bratapfellikör

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Ich habe euch an der Einweihungsfeier gesagt, dass ihr das Rezept vom Bratapfellikör noch bekommt. So soll es auch sein 🙂

Ich sage euch aber direkt zu Anfang, dass der Likör mindestens 3 Monate braucht. Daher könnt ihr den Likör dann erst zur nächsten Weihnacht einplanen.

Benötigte Zutaten:
6 große Äpfel
100 g gehackte Mandeln
100 g Rosinen
200 g Marzipan
300 g brauner Zucker
1 Vanilleschote
1 Stange Zimt
1 Liter Wodka
Außerdem ein großes Gefäß mit mindestens 2-Liter Fassungsvermögen.

Zubereitung:
Die Rosinen, die Mandeln und das Marzipan (zerstückelt) mischt ihr in einer Schale.
Die Äpfel wascht ihr ab und entkernt sie. Wenn das Kerngehäuse draußen ist, weitet ihr die Öffnung noch etwas, damit ordentlich Füllung rein passt. Ist dies geschehen,  füllt ihr die Marzipan-Mischung hinein und stellt die Äpfel in eine ofenfeste Form.
Wenn ihr alle Äpfel befüllt habt, streut ihr über jeden Apfel noch einen Teelöffel braunen Zucker.
Dann heizt ihr den Backofen auf 200°C vor. Die gefüllten Äpfel kommen dann für ca. 25-30 Minuten in den Ofen.
Die Äpfel dürfen nicht zu durch werden, sonst fallen sie später unschön auseinander.

Wenn die Äpfel fertig sind, kommen sie zusammen mit der Vanilleschote und dem Zimt in das große verschließbare Gefäß. Die Vanilleschote habe ich halbiert, damit die Flüssigkeit besser das Vanillemark aufnimmt.
Den restlichen braunen Zucker streut ihr ebenfalls noch über die Äpfel. Zum Schluss folgt nun noch der Alkohol. Man kann auch statt dem Wodka anderen Alkohol verwenden. Je nach eurem Geschmack.
Nun Deckel drauf und 3 Monate ruhen lassen…

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3 Monate später:
Auf dem Bild seht ihr nun wie das ganze nach 3 Monaten aussieht.
Nun kommt die nicht so schöne Arbeit.
Als erstes nehmt ihr die Äpfel heraus. Ich habe sie weg geschmissen, aber es soll auch Leute geben, die diese sehr beschwippsten Äpfel mit Vanillesoße oder Vanilleeis essen.
Sind alle Apfel draußen müssen noch die Rosinen und Mandeln herausgesiebt werden (diese haben sich gelöst). Außerdem schwimmen ja auch noch Zimt und Vanille im Likör.

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Also ab raus damit. Nun habt ihr noch eine sehr trübe Brühe in dem Gefäß. Um das richtig schön klar zu bekommen, braucht ihr nun viel Geduld und Kaffeefilter 😉

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Ihr nehmt nun einem einfachen Trichter, wie man ihn in der Küche findet. Diesen hängt ihr über eine Schale und legt in den Trichter einen Kaffeefilter.
Der Likör wird nun nach und nach durch den Filter gegossen. Zwischendurch müsst ihr den Filter wechseln weil der verstopft.
Habt ihr nun den gesamten Likör gefiltert? Ja? Dann macht das ganze noch 2 weitere Male!
Erst nach 3-maligem Filtern erhaltet ihr einen schön klaren Likör.

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So sah es bei mir in der Küche aus…Ich hatte einmal alles gefiltert (das Ergebnis in der blauen Schale). Danach ein zweites mal filtern (Ergebnis weiße Schale) und der dritte Filter hing direkt über den Flaschen.
Die Flaschen wurden einmal heiß ausgespült.
Der Likör sollte, wenn er in Flaschen abgefüllt ist, am besten noch weitere 3 Monate im dunkeln gelagert werden. Man kann ihn aber auch jetzt schon trinken.

Für Weihnachten habe ich ihn in kleinere Flaschen gefüllt. Die Schwiegereltern und Eltern werden sich bestimmt freuen. Eine sehr gute Freundin durfte bereits probieren, hat ihn als gut befunden und will ihn selbst fürs nächste Jahr ansetzen.
Viel Spaß und Erfolg beim nach machen und lasst ihn euch schmecken 🙂

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2 Antworten zu Bratapfellikör

  1. engelundteufel schreibt:

    Der riecht bestimmt fantastisch meinen die Dosies 😀 Macht aber auch jede Menge Arbeit so ein Likörchen 😉
    Schnurrer Engel und Teufel

    Gefällt 1 Person

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